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Es gibt aktuell eine Aktion bei der Internetseite Dealgigant, dass man Gutscheine der Mayerschen Buchhandlung dort erwerben kann. Alles für die Hälfte durch Dealseiten nun auch bei Büchern?

Mayersche Buchhandlung Gutscheine von Dealgigant nicht autorisiert

Angebliche Mayersche Buchhandlung Gutscheine von Dealgigant

Angebliche Mayersche Buchhandlung Gutscheine von Dealgigant

Klares Nein, sagt die Mayersche Buchhandlung gerade vor wenigen Minuten via Twitter und Facebook. Man warnt vor Dealseiten, die “vermeintliche Mayersche Gutscheine im Wert von 20 Euro für 10 Euro verkaufen”, denn es gibt laut dem Aachener Traditionsunternehmen “zwischen dieser Firma und der Mayerschen besteht keine Kooperation” und man habe keine Gutscheine zur Verfügung gestellt. Somit ist nun noch zu klären, was mit denen geschieht, die gekauft haben.

Betrug auf Dealplattformen?
Nach mehr als 100 Jahren Buchpreisbindung möchte man sich im Hause der Mayerschen Buchhandlung diesen Vorteil verständlicherweise nicht nehmen lassen, von dem andere Branchen nur träumen können. Ob es nun um einen Betrug geht, ist damit nicht geklärt. Vielleicht hat man von dort aus ein paar Gutscheine gekauft oder die Absicht, diese zu erwerben und möchte damit die Bekanntheit vergrößern. Konfrontieren Sie Dealseitenbetreiber im Zweifel einmal mit den Fakten, wie in diesem Fall. Die Reaktion sollten Sie vor dem Kauf abwarten.

Vorsicht vor Dealseiten und Gutscheinbüchern
In der letzten Zeit gibt es immer mehr Dealseiten und Gutscheinbücher, bei denen man Alles 25-90 % billiger bekommt. Dinge, die allerdings nur zu gerne rabattiert werden und zu sehr, sollten Sie misstrauisch machen. Wenn eine Massage statt 80 € nur noch 30 % kostet, also 24 € und der Masseur davon 8-12 € an Gebühren zahlen soll, dann ist es die Frage, wie er von dem restlichen Betrag leben kann. Er kann nur beten, nicht viele Gutscheine zu verkaufen. Auch bei Restaurants sollte man sich nicht wundern, wie es um die Qualität bestellt ist, wenn es zwei Essen zum Preis von einem gibt. Letzten Endes werden Sie als Verbraucher genau so leiden, wie der Anbieter. Nur der Plattformbetreiber kann gewinnen, denn er nutzt die Schnäppchengeilheit der einen Seite und die Not der anderen Seite aus, an der er sich bereichern kann.

Schnupperangebote statt Deals und Gutscheinbuch
Es darf gerne Schnupperangebote und Einführungsangebote geben. Diese kann jeder Anbieter selbst bestimmen. In der oben genannten Form sind sie allerdings nicht tragbar. Der Billigtourismus der Gutscheinbücher sollte bald ein Ende finden. Die Gutscheinbücher und die Dealseiten werden dazu genutzt, einen bestehenden Bedarf zu decken, den man so nicht günstiger bekommen kann. Eine Wiederholung ist nicht gegeben, denn das Buch enthält noch andere Seiten und somit weitere Möglichkeiten, sich günstiger zu ernähren. So geschieht es auch im Bereich Wellness. Immer mehr schaut man nur noch, wann wieder eine Massagepraxis oder ein Steakrestaurant etwas anbietet, dass um mindestens 50% rabattiert ist. Erst dann braucht man wieder eine Massage oder bekommt hunger. Das ist für beide Seiten nicht gesund.

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