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XING Recruiting

Soziale Netzwerke wie XING versprechen Ihnen, dass man dort Jobs suchen und anbieten kann. Jeder soll seinen Traumjob bekommen. Und vor allem als suchender aus dem Personalbereich sollen Sie nochmal draufzahlen, um einige Dinge mehr zu sehen, die selbst dem normalen Premium-Mitglied verborgen bleiben. Wie sinnvoll ist das?

Die Versprechungen von XING

Mit XING zielgerichtet Mitarbeiter ab 59 Cent finden. Ihr Jobangebot erreicht Millionen qualifizierte Fach- und Führungskräfte aus allen Branchen.

Auf XING Jobs findet Ihre Stellenanzeige den passenden Kandidaten.

Suchen Sie mit exklusiven Suchfiltern aktiv nach Ihren Top-Kandidaten.

Sie erreichen über 9 Mio. aktive Business-Professionals mit hohem Bildungsgrad.

Was ist dran an diesen Versprechungen?

Dazu macht XING keine Ausssage, die nachweisbar wäre. Genau wie Partnerbörsen, die Ihnen zusichern, dass sich zehntausende Paare gefunden haben. Hat schon einmal jemand diese Aussagen belegt? Nein.

Noch teurer als Premium

Ab 59 Cent heißt es – pro Tag! Also 29,95 – 49,95 € pro Monat je nach Laufzeit zzgl. MwSt.

Ist es das Wert?

Diese Frage haben wir einem nicht hier genannten Personalleiter eines in NRW ansässigen recht großen Konzerns gestern gestellt. Die erstaunliche Antwort hier kurz zusammengefasst.

XING wird nicht eingesetzt!

Warum? Das war schnell zu klären. Denn als Personaler zeige ich mich offen bei XING und das will niemand. Wenn Sie als Personaler / Recruiter / Headhunter auf die Jagd gehen wollen, so kann man Ihre Spuren sehen. Und das will niemand aus dem Personalbereich.

Die Suchfunktionen und der Preis waren nicht einmal ein Thema, das wirklich noch relevant gewesen wäre. Aber auch dort haben wir noch einmal nachgefragt.

Die Suchfunktionen

Generell: Die Suchmöglichkeiten haken bei XING wie vieles andere auch. Man sieht auch nie, wer online ist. So kann man tagsüber aus dem Büro flirten. Der Chef wird ja erkannt, wenn er das Profil besucht. Nur Gruppenbeiträge und Profileingaben verraten einen. Daran kanns der Chef sehen.

Die besonderen Zusätze für Personaler sind uninteressant, so die Antwort. Viele geben lieber die Sittichzucht oder das Urlaubsland bekannt, als die relevanten Daten richtig aufzubereiten. Dazu unprofessionelles Bildmaterial und die Katastrophe ist perfekt.

Jedem ist auch lieber, in Gruppen zu Twitter, Heilkräutern oder Partys vertreten zu sein. Die Bewerber schreiben xfache Forenbeiträge und verhalten sich eher wie privat beim Smalltalk an der Theke. Somit sucht man eher durch einen Fake- Account oder den der Ehefrau nach dem Namen und schaut dann, ob der Bewerber sich selbst unmöglich macht. Dazu reicht ein normaler Premium-Account.

Also schadet Bewerbern XING eher, als es nutzt. So das Fazit des Gesprächs.

Und der Preis?

30 – 50 € Netto sind unsinnig ausgegeben, denn schon die normale Premium-Mitgliedschaft reicht aus, damit man einen potentiellen Bewerber in seinen privaten Absichten finden kann. Aber da vieles auch von Google aufgeschnappt wird, ist das auch nicht nötig. Für einen Nicht-Personaler ohnehin nicht.

Fazit

Netzwerke können mehr schaden als nutzen. Lassen Sie sich beraten, wie Sie Soziale Netzwerke als Jobsuchender, Recruiter, Personaler, Unternehmer oder wie auch immer effektiv nutzen und laufen Sie nicht in die Bezahlfallen.

Ihr Arno Ostländer
crsMedia Ltd. kontakte. kunden. aufträge.

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